Altes Saas-Grund: Strasse
Altes Saas-Grund: Drei Bäuerinnen
Altes Saas-Grund: Dorf mit Kirche

zum Stück

Im Tal der Hoffnung

Autor: Albin Venetz

Kurzbeschrieb: Christoph Gysel

 

Das authentische Bühnenbild im alten Dorfteil zwingt gerade dazu, historische Stücke aufzuführen.

Mit dem Theater «Im Tal der Hoffnung» wird ein Teil der Saaser Geschichte erzählt, welche bereits vor Jahrhunderten in die Geschichtsbücher einging. Katastrophen und Armut prägten damals das Geschehen.

Ein Stück, welches gerade in der heutigen Zeit des Wohlstandes zur Besinnung und zum Dank anregt. Allerdings verleiten manche lebensnahen Szenen den Zuschauer auch zum Schmunzeln oder gar Lachen.

 

Technischer Ablauf:

Auf dem alten Dorfplatz erzählt der Grossvater im Jahre 1905 seinen Enkeln von früheren Zeiten. Dabei wird man konkret in drei vergangene Zeitgeschichten hineingenommen (3 Akte). Die Übergänge werden mit Nebel vollzogen.

 

Prolog

1905 Dorfplatz Saas-Grund

Bei alltäglichem, spannendem Dorfleben erzählt der Grossvater von alten Zeiten. Von den Seeausbrüchen, die unheimliches Leid auslösten.

 

Dann wird der Platz eingenebelt und wir sind ins Jahr 1772 zurückversetzt. Nach dem der Nebel sich verzogen hat, sind wir im Chaos nach dem 3. Seeausbruch.

 

1. Akt

Die Leute haben alles verloren. Sie sind verzweifelt. Selbst der Pfarrer ist in einer Glaubenskrise. Die Jungen wollen auswandern – das kann auch der durchreisende Kardinal nicht verhindern.

 

Historisch fundiert, emotional und ergreifend, aber auch immer wieder mit Humor bestückt. So wird man diese Epoche der Seeausbrüche und der Auswanderung hineingenommen.

 

Der erzählende Grossvater kommt wieder hervor und erzählt weiter. Davon, dass nach der Auswanderung und dem Wiederaufbau die Pest ausbrach. Dann wird er weggenebelt…

 

2. Akt

Auf dem Dorfplatz wird man in die Schrecken jener Zeit – der Pest – hineingenommen. Tragische Schicksale. Verzweiflung. Der Versuch, im Glauben Halt zu finden. Aber auch Sarkasmus und Spott. Und dann noch der Betrug durch die sogenannten Pestärzte.

 

Der erzählende Grossvater berichtet weiter. Vom Aufschwung und dem moralischen Zerfall. Auch von der Nichteinhaltung der Salzverträge mit dem Sardinischen König. Dann wird er eingenebelt.

 

3. Akt

Eine verliederlichte Jugend. Der Rechenschaft fordernde Könige von Sardinien. Und dann die Truppen von Napoleon mit Mord, Plündereien und Vergewaltigungen. Dramatisch, historisch korrekt, emotional, was da auf dem Dorfplatz abgeht. Und trotzdem ist auch da etwas Humor und Saaser Schlauheit zu spüren.

 

Epilog

Der erzählende Grossvater (1905) kommt zum Abschluss seiner Erzählung. Berichtet dabei auch (der Platz ist mit Gästen bevölkert) vom aufkommenden Tourismus und dessen Pionier, dem Pfr. Imseng. Und fabuliert von einer unglaublichen Gletscherkatastrophe.

 

Der Ansager weist dann darauf hin, dass dieses Schreckenszenario mit dem Mattmarkunglück traurig in Erfüllung ging. Aber auch dieser Katastrophe begegneten die Saaser mit Gottvertrauen und Entschlossenheit.

Altes Saas-Grund: Strasse
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Altes Saas-Grund: Dorf mit Kirche
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